Fahrtenbuch in Österreich
Österreich kennt zwei ganz unterschiedliche Anlässe für ein Fahrtenbuch, und sie betreffen verschiedene Menschen:
- Das eigene Fahrzeug beruflich nutzen → amtliches Kilometergeld, ein Pauschalbetrag pro Kilometer, der sämtliche Fahrzeugkosten abdeckt. Betrifft Selbständige und Arbeitnehmer, die ihr Privatauto dienstlich einsetzen.
- Ein Firmenfahrzeug privat nutzen dürfen → Sachbezug, ein monatlicher Betrag, der als Teil des Gehalts versteuert wird. Ein Fahrtenbuch halbiert ihn, wenn du unter 500 km im Monat privat fährst.
Die Anforderungen an die Aufzeichnung selbst sind in beiden Fällen dieselben — und in einem Punkt strenger als in Deutschland: Österreich verlangt bei Dienstfahrten die Uhrzeiten.
Die österreichischen Regeln
- Pflichtangaben und FormWas in jede Zeile gehört, inklusive Uhrzeiten, und welche Formvorschriften gelten.
- KilometergeldAktuelle Sätze, Jahresgrenzen, wer es nutzen kann — und warum der Arbeitsweg nicht zählt.
- Halber Sachbezug und die 500-km-RegelSätze, CO₂-Grenze nach Erstzulassungsjahr und warum der Arbeitsweg die Rechnung meist kippt.
Gilt unabhängig vom Land
- Wozu ein Fahrtenbuch — die drei Prinzipien vollständig, zeitnah, unveränderbar
- Lücke im Fahrtenbuch — was sich reparieren lässt
- Tacho gegen GPS — die Kilometer-Differenz
- Fahrtenbuch-App und Datenschutz
Du bist in Deutschland? → Fahrtenbuch in Deutschland
Kein Steuerrat. Diese Seiten erklären allgemeine Regeln und ersetzen keine steuerliche Beratung im Einzelfall. Stand: 15.08.2026.
Stand: 15. August 2026.